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Patris
Semma unterstützt die renommierte Amorbacher Künstlerin Anna
Tretter beim Aufhängen ihrer Werke in der Frankenlandhalle (I.).
Währenddessen ist Jonas Lundius von der Karlsruher Akademie
der Bildenden Künste in Karlsruhe mit der Fertigstellung seines
Gemäldes im Steinernen Bau im Museumsareal beschäftigt
(r.). Alle Foto: Busch
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Vor der Kunst steht die Arbeit
Überall in der Stadt wird für die 2. Buchener Kultnacht am kommenden Freitag fleißig aufgebaut
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Buchen.
(rüb) Mindestens 5000 Besucher aus nah und fern werden am Freitag
bei der 2. Buchener Kultnacht erwartet. Sie alle wollen sich an
ausdrucksstarken Kunst- werken erfreuen, gekonnten Musikbei- trägen
lauschen und die Atmosphäre der Buchener Innenstadt
genießen. Doch vor dem Vergnügen steht die Arbeit, und die
hat es bei einem solchen Großprojekt in sich: Seit Tagen
läuft in der Frankenlandhalle der Aufbau, und auch an
zahlreichen weiteren Ausstellungsorten in der Stadt ist zumindest
bereits zu erahnen, was die Besucher am Freitag erwarten wird.
Sehr
viel zu sehen ist bereits in der Frankenlandhalle, dem Zentrum der
Odenwälder Kunstmesse „OW.ART". Dort sowie in den
übrigen „OW.ART"-Stand- orten Stadtturm, Altes und Neues
Rathaus, Beginenklösterle, Atelier Chateauneuf" und Museumsareal
stellen namhafte Profikünst- ler. „Wir brauchen den
Vergleich mit den Ballungszentren nicht zu scheuen", ist Initiator
Patris Semma zurecht stolz.
Die
Bestätigung dieser Einschätzung folgt wenig später aus
berufenem Munde: „Es ist eine sehr professionelle
Veranstaltung mit einer Vielzahl interessanter Künstler",
sagt die Amorbacher Künstlerin Anna Tretter, die eine
Gastprofessur an der Technischen Universität in Kosice (Slowa-
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kei) innehat.
Sie zeigt bei der Kultnacht Raum-Installationen, Fotos und Reliefs. Während
Tret- ters Werke bereits fertiggestellt sind, ist wenige hundert Me-
ter weiter, im Steiner- nen Bau, der Karls- ruher Künstler Jonas
Lundius fleißig am Malen. „Ich möchte auf den
Ausstellungsraum und die Gegebenheiten der Umgebung einge- hen",
begründet er seine Arbeitsweise.
Wer
angesichts der Fülle an Angeboten bei der Kultnacht
nicht dazu kommt, alles anzuschauen, was ihn interessiert
kann die „OW.ART" auch am Samstag und Sonntag jeweils von 11
bis 18 Uhr besuchen.
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Berthold
Holzwarth legt im Stadtturm letzte Hand an seine Lichtmalereien an und
sorgt so für eine ansprechende Präsentation seiner Werke.
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© 2007 RHEIN-NECKAR-ZEITUNG
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